Samstag, 31. Dezember 2011


Die Worte sind schreiend weggerannt. Damals.
Ich konnte sie bis heute nicht finden, aber ist das wichtig? War es jemals wichtig, die richtigen Worte parat zu haben? Zählt nicht das Gefühl.
Wenn die Worte fehlen, um Gefühle zu beschreiben. Um Gefühle zuzulassen.
Die Leere hat sich ausgebreitet. Das Nichts ist geblieben.
Die Nacht hat sich wie ein dunkler Schleier über mein Leben gelegt. Über die Worte, die Gefühle, die Gedanken. Es ist dunkel. Schwarz. Kalt. Leer. Vernebelt; unklar und unwirklich.
Die Nacht als Übergang zwischen Realität und Traum, Leben und Tod. Ist ein romantisches Stilmittel, falls es interessiert. Hab ich in meiner GFS weiter erläutert. Aber ist das wichtig?
Ich bin müde. Meine Gedanken sind müde. Mein Leben ist eingeschlafen und rast doch in Höchstgeschwindigkeit an mir vorbei.
Die Nacht hat mich verändert. Glaube ich...

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